Hunderassen für Allergiker - Züchter.de

Hunderassen für Allergiker

10 Hunderassen, die für dich geeignet sind

hund mit allergikerin

Kein Grund zur Verzweiflung

Hunde gehören weltweit zu den beliebtesten Haustieren und sie sind in zahlreichen Haushalten zu finden. Die Auswahl der verschiedenen Rassen ist riesig und jede hält für den Besitzer einen ganz eigenen, besonderen Charakter bereit. Da ist es kein Wunder, dass viele Menschen den Wunsch nach einem treuen Vierbeiner besitzen, der einen auf allen Wegen begleitet. Leider eignet sich aber nicht jede Hunderasse für jeden Menschen, denn sogenannte Hundehaarallergien sind keine Seltenheit. Die Allergie schränkt die Wahl der Rasse zwar ein, verhindert jedoch nicht, dass man sich einen niedlichen Vierbeiner anschaffen kann. Es gibt einige Hunderassen, die sich auch für Allergiker eignen und somit den Traum vom eigenen Hund wahr werden lassen.

Was verbirgt sich hinter der Allergie?

Bevor die für Allergiker geeigneten Rassen vorgestellt werden, sollte man wissen, worum es sich bei einer Allergie überhaupt handelt. Was die meisten Menschen nicht wissen, ist, dass man bei einer Hundehaarallergie gar nicht auf die Haare reagiert. Der eigentliche Übeltäter sind bestimmte Stoffe, die sich im Urin und im Speichel des Hundes befinden. Durch die Zunge gelangt der Speichel ins Fell. Das Immunsystem mancher Menschen reagiert empfindlich auf diese Stoffe und es kommt zu unterschiedlichen Symptomen. Diese können Niesen, Juckreiz und Hautausschlag sein. Bei stark ausgeprägten Allergien kann es sogar zu Atemnot kommen. Insgesamt ähneln die Symptome dem Heuschnupfen, an dem viele Menschen im Frühling und Sommer leiden. Bei Verdacht auf eine Hundeallergie sollte man sich an seinen Hausarzt wenden. Dieser stellt dann in den meisten Fällen durch einen Bluttest die Diagnose fest.

Wieso reagiert man auf manche Hunde nicht?

Die Speichelproduktion ist nicht bei jedem Hund gleich stark ausgebildet und somit gelangen bei manchen nicht so viele Stoffe, auf die man allergisch reagiert, ins Fell. Diese Hunderassen lassen sich also auch von Allergikern halten. Wichtig ist dabei aber, dass man vor dem finalen Kauf einige Zeit mit dem Hund verbringt. Denn auch, wenn dieser zu den für Allergiker geeigneten Rassen gehört, kann es trotzdem zu Reaktionen kommen. Vor dem Kauf sollte vor allem geprüft werden, ob beim Schmusen oder Bürsten des Fells Symptome einer allergischen Reaktion auftreten.

10 passende Hunderassen

Der Pudel

Es gibt fast keine Hunderasse, die so vielseitig ist, wie der Pudel. Besonders wird an ihm seine treue und freundliche Art geschätzt. Es gibt den Pudel in verschiedenen Farbvarianten, zu denen weiß und schwarz gehören. Doch der bedeutendste Unterschied liegt in der Größe. Es gibt den sogenannten kleinen Toy-Pudel, den Zwergpudel, den Kleinpudel und schließlich den Großpudel. Dieser benötigt viel Platz und Bewegung. Am besten hält man ihn in einem Haus, von dem aus er Zugang zu einem Garten hat. So kann er sich austoben und ist im Umgang mit seinen Haltern ein ausgeglichenes Wesen. Eine weitere Besonderheit ist das hohe Alter, das er erreichen kann. Die meisten Hunde der Rasse werden mindestens 15 Jahre alt und können seine Menschen so während eines großen Teils ihres Lebens begleiten.

Der Bedlington Terrier

Beim Bedlington Terrier handelt es sich um einen mittelgroßen Hund, der vor allem durch sein auffällig gelocktes und dichtes Fell auffällt. Er ist ein echter Familienhund, der mit Kindern friedlich umgeht und sich in der Regel auch mit anderen Hunden gut versteht. Er ist sehr anhänglich und steht seinem Halter treu gegenüber.

Der Bedlington Terrier ist ein lebhafter Hund, der viel Auflauf und Abwechslung braucht. Erhält er diese, ist er ein ausgeglichenes und freundliches Tier. Zwar haart er nicht, benötigt aber eine ausgiebige Fellpflege. Es wird empfohlen, das lockige Fell ein bis zwei Mal am Tag zu bürsten, damit es nicht verfilzt und schön glänzt.

Der Nackthund

Es gibt verschiedene Varianten des Nackthundes. Bekannt sind beispielsweise der Afrikanische Nackthund, der American Hailess Terrier sowie der Peruanische Nackthund. Wie man bereits unschwer am Namen erkennen kann, handelt es sich hier um eine haarlose Rasse, beziehungsweise eine, die nur sehr wenig behaart ist. So ist es bei einer weiteren Variante, dem Chinesischen Nackthund. Dieser ist die beliebteste Nackthundrasse. Es handelt sich um einen kleinen Hund, der nur am Kopf und an den Ohren einige Haarbüschel besitzt. Trotz seiner geringen Größe gilt er als sehr wachsam und liebt es, mit seinem Besitzer zu spielen und zu toben. Außerdem ist er ungewöhnlich schlau, weshalb man ihm viele verschiedene Tricks beibringen kann. Aufgrund seines fehlendes Fells kann sich kein Speichel am Körper absetzen und die Rasse eignet sich für Allergiker.

Der Schnauzer

Der Schnauzer ist wie der Bedligton Terrier eine Rasse, die sich perfekt für ein harmonisches Familienleben eignet. Er ist sehr kinderlieb, friedlich und verschmust. Schnauzer können unterschiedliche Größen erreichen. Es gibt Hunde, die nur 30 cm groß werden, aber wiederum auch welche, die 70 cm erreichen. Besonders bei großen Hunden ist es wichtig, ihnen genug Platz zu Bewegungsmöglichkeiten zu bieten. Deshalb liebt es der Schnauzer, neben dem Fahrrad zu laufen oder beim Joggen dabei zu sein. Auch ein Haus mit Garten bietet viele Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen und zusammen zu toben.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Haltung des Schnauzers ist die Fellpflege. Er besitzt ein dichtes Unterfell, das vom Oberfell bedeckt wird. Um Kletten zu vermeiden und abgestorbene Haare zu entfernen, muss er regelmäßig gebürstet werden.

schnauzer allergikerfreundlich

Der Kerry Blue Terrier

Der Kerry Blue Terrier kann bei der richtigen Erziehung zu dem treusten Begleiter werden, der stets auf einen aufpasst. Er eignet sich besonders gut für Halter, die bereits Erfahrung mit Hunden haben. Die Rasse hat ihren eigenen Kopf und versucht, sich zu beweisen und ihren Willen durchzusetzen. Durch seinen Bewegungsdrang und die Lebhaftigkeit ist der Hund gut bei jemandem aufgehoben, der selbst gerne viel Zeit an der frischen Luft verbringt. Bei einer konsequenten Erziehung eignet sich der Kerry Blue Terrier auch für Familien mit Kindern. Wie beim Schnauzer ist auch bei dieser langhaarigen Rasse die Fellpflege von großer Bedeutung.

Der Labrador

Der Labrador zählt in Deutschland zu den beliebtesten Hunderassen. Es gibt ihn in verschiedenen Farbvarianten, zu denen eine hübsche goldene Färbung und ein sattes Dunkelbraun gehören. Der Labrador ist der perfekte Familienhund, der gut mit Kindern und anderen Tieren zurechtkommt. Er ist gutmütig und hat stets ein friedliches Wesen. Es ist nur schwer, ihn aus der Ruhe zu bringen und so wirkt sich seine Gelassenheit auch beruhigend auf seinen Halter aus.

Der Labrador ist ein motiviertes Wesen, das es liebt, mit vertrauten Menschen zu spielen. Er gilt zudem als geschickt, weswegen man ihm Tricks beibringen oder sogar einen Hunde-Parcours laufen kann.

Der Labradoodle

Eng mit dem Labrador verwandt ist der Labradoodle, was man an der Ähnlichkeiten der Rassenamen erkennen kann. Hierbei handelt es sich um eine Mischung der drei Rassen Labrador, Golden Retriever und Großpudel. Von diesen drei Rassen hat der Labradoodle einige gute Charaktereigenschaften übernommen und gilt so als besonders lieb und für Familien geeignet. Er ist ein treuer Begleiter, der aufgrund seiner guten Eigenschaften häufig zum Blindenhund ausgebildet wird. Auch der Labradoodle ist ein Hund, der nicht oder nur sehr wenig haart und sich deshalb gut für Allergiker eignet. Sein Fell benötigt trotzdem eine besondere Pflege. Auf regelmäßiges Bürsten kann nicht verzichtet werden und alle acht bis zehn Wochen sollte man das lockige, dichte Fell scheren.

Der Havanese

Bei dem Havanesen handelt es sich um eine kleine Hunderasse, die gut im Haus gehalten werden kann. Aufgrund der geringen Größe fühlt er sich aber auch in Wohnungen wohl, wenn ihm im Laufe des Tages genügend Auslauf geboten wird. Der Havanese ist ein freundlicher und treuer Hund, der ursprünglich aus Kuba stammt und dort als Hütehund eingesetzt wurde. Für Allergiker ist er die perfekte Hunderasse, da er nicht haart und kein Unterfell besitzt. Da er allerdings ein vergleichsweise langes Fell hat, muss man auf eine gründliche Fellpflege achten, die Bürsten und Trimmen beinhaltet.

Der Barbet

Auch beim Barbet handelt es sich um ein familienfreundliches Wesen, der seinen Halter treu begleitet und verteidigt. Ungewohnten Situationen und fremden Menschen steht er im ersten Moment skeptisch gegenüber. Da er aber ein anpassungsfähiger Hund ist, lernt er nach kurzer Zeit, mit den neuen Verhältnissen umzugehen.

Der Barbet ist ein motivierter Hund, der viel Bewegung und Abwechslung liebt. Er lernt gerne neue Tricks und freut sich, neben dem Fahrrad herlaufen oder über eine Wiese toben zu dürfen. Sein langes gelocktes Fell benötigt eine regelmäßige Fellpflege. Sonst ist er eine sehr pflegeleichte Rasse.

Der Yorkshire Terrier

Bei dieser Rasse handelt es sich um einen Hund, der eine konsequente Erziehung genießen sollte, da er seinen eigenen Kopf hat und seinem Besitzer schnell auf der Nase herumtanzen kann. Achtet man jedoch auf die Erziehung, erhält man einen ruhigen und verschmusten Gesellen, der es genießt, Zeit mit seinem Besitzer zu verbringen. Aufgrund seiner geringen Größe kann er in Wohnungen gehalten werden und braucht im Vergleich mit anderen Hunderassen weniger Bewegung. Der Yorkshire Terrier lernt schnell, sich auf neue Situationen einzulassen und schließt neue Menschen ins Herz.

Da er nur wenig haart, eignet er sich gut für Allergiker. Seine Fellpflege ist jedoch sehr anspruchsvoll und Besuche beim Hundefriseur sollten keine Seltenheit sein.